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Lesealltag

Hallo ihr Lieben und Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Drüber nachgedacht! Heute widmen wir uns dem Thema „Lesealltag“, von dem es vermutlich viele verschiedene Definitionen gibt und der bei allen anders aussieht. Dann wollen wir doch mal schauen, wie es meinem Lesealltag aktuell so ergeht.

Guten Morgähn

Wäre ich grade nicht in der heißen Phase meiner Masterarbeit würde ich euch hier erzählen, dass ich eigentlich jeden Morgen bei Tee und Müsli ein paar Seiten aus meinem aktuellen Buch lese. Leider habe ich aktuell nur am Wochenende morgendliche Lesezeit, da ich in der Woche morgens nach dem Frühstück direkt an den Schreibtisch springe. Dabei ist für mich diese Lesezeit fast die schönste, da sich unsere Katze meistens auf meinen Schoß legt um nach dem Frühstück noch ein Nickerchen zu machen. Zudem ist es einfach unfassbar entspannend vor dem Stress noch ein paar Minuten den Kopf auszuschalten.

Handy, Portemonnaie, Kopfhörer, Buch

Ich gehe so gut wie nie ohne Buch aus dem Haus. Sobald eine Busfahrt oder eine längere Wartezeit ansteht, ist das Buch immer mit dabei. Natürlich wird es auch sofort aufgeschlagen, sobald man in der vollen Bahn einen Sitzplatz ergattert hat. Zur Not wird aber auch im Stehen gelesen. Wenn die Geschichte grade ganz spannend ist, laufe ich auch schon mal mit Buch vor der Nase zu meinem Ziel. Um Unfälle zu vermeiden und nicht andauern unterbrechen zu müssen passiert das aber eher seltener.

buchhaim_lesealltag

Lesethron

Meistens lese ich aber dann doch daheim in meinem Lesesessel. Zu diesem Lesesessel gibt es übrigens eine witzige Geschichte die einen Schneesturm, ein zu kleines Auto und einen nicht vorhandenen Spanngurt beinhaltet – ihr könnt es euch denken. Leseabende finden in letzter Zeit auch immer häufiger auf der neuen Couch statt, dabei darf ein Becher Tee und die Kuscheldecke nicht fehlen. Im Frühling und Sommer verbringe ich aber lesend tatsächlich die meiste Zeit auf Balkonien.

Hilfsmittelchen

Früher habe ich „einfach so“ gelesen, ohne irgendwelche Accessoires. Mittlerweile habe ich ein Book Journal und immer ausreichend Klebemarker zur Hand. In dem Book Journal halte ich Dinge fest wie Notizen, Zitate (Hier kommen die Klebemarker zum Einsatz) und die Eckdaten die ein Buch so mit sich bringt. Das hilft mir besonders bei den Rezensionen da ich so nichts Wichtiges vergessen kann. Außerdem ist es schön zum Blättern und in Erinnerungen an schöne Geschichten zu schwelgen. Sobald das Book Journal (von Moleskine) voll ist werde ich aber vermutlich zu einem selbstgemachten tendieren, da mich die Fertig-Variante doch zu sehr einschränkt. Wie macht ihr das?

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Und, was liest du so?

Noch ein sehr wichtiger Anteil meines Lesealltags ist der Austausch über die Bücher, die ich grade so lese. Oft mit anderen Bloggern und Lesern über Twitter & Co. Aber auch bei Telefonaten mit meiner Mum diskutieren wir oft über unsere aktuelle Lektüre und empfehlen uns gegenseitig immer mal wieder Bücher. Mein Freund bleibt von meinem buchigen Geplapper auch nicht verschont, ich aber ebenso wenig von seinem.

Süße Träume

Auch hier gilt, wenn ich nicht grade mitten in meiner Masterarbeit stecken würde, würde ich euch erzählen, dass ich meistens auch abends vorm Schlafen noch ein paar Seiten lese. Doch aktuell ist es eher so, dass ich schon eingeschlafen bin, bevor ich mich richtig hingelegt habe.

Wie organisiert ihr in stressigen Zeiten euren Lesealltag? Oder findet ihr da meist gar keine Zeit zum Lesen? Ich bin sehr gespannt, wie euer Lesealltag aussieht!

Liebste Grüße,
Elli


Wie sieht euer Lesealltag aus?


||||| Like It 2 Yay! |||||

13 thoughts on “Lesealltag”

  1. Liebe Elli,
    Was für ein schöner Beitrag <3 Gerade die Idee mit dem Lesetagebuch finde ich richtig spannend! 🙂 Ich habe nur ein kleines Notizheft, in dem ich mir notiere, was ich gelesen und wie ich es bewertet habe und notiere mir höchstens mal in meinem "normalen" Journal ein Zitat, aber selbst das vorgefertigte sieht echt cool aus! (Die Stelle aus die The Hate U Give, die du da markiert hast, liebe ich übrigens über alles! :D)
    Bei mir vergeht eigentlich kein Tag, an dem ich nicht lese – ich lese immer fest vor dem Einschlafen und morgens direkt nach dem Aufwachen. (Manchmal stelle ich mir sogar den Wecker früher.) Mich entspannt das Lesen einfach total und "erdet" mich ein wenig, bevor es hinaus in den stürmischen Alltag geht.
    Wie gesagt, ein toller Beitrag – und ich wünsche dir ganz viel Erfolg bei deiner Masterarbeit!
    Alles Liebe,
    Isabella

    1. Hi Isabella,
      vielen Dank für deine lieben Worte!
      Ich liebe dieses Book Journal auch einfach. Es ist beim Lesen fast immer dabei und sobald ich einen Gedanken zum Buch habe wird er aufgeschrieben. Hihi, hast du dir nicht sowieso quasi jede Seite aus The Hate U Give markiert?
      Das ist bei mir eigentlich auch genau so, aber aktuell kommt das halt leider ein wenig zu kurz.
      Vielen Dank!
      Liebe Grüße,
      Elli

  2. Ohh Masterarbeit, ich fühle mit dir, mir ging es da ganz genauso. Bei mir tritt das Lesen Überstundenmäßig am Wochenende auch sowas von in den Hintergrund. Auf dem Weg zur Arbeit sind es Hörbücher, weil ich in allem was sich fortbewegt meistens nicht lesen kann. Aber Hörbücher zählen ja auch. Am Wochenende versuch ich dann immer möglichst viel nachzuholen, aber ich versuche auch langsam, jeden Abend wenigstens noch ein paar Seiten zu schaffen.

    glg Franzi

    1. Liebe Franzi,
      danke, es ist ja hoffentlich bald vorbei!
      Schön, dass ich nicht die einzige bin, bei der es grade lesetechnisch stressig ist. Wobei ich ja wirklich um jede Seite froh bin, die ich schaffe. Wenn ich unterwegs bin lese ich meistens oder höre Musik, bei Hörbüchern schalte ich gedanklich irgendwie so schnell ab.
      Liebe Grüße,
      Elli

  3. Liebste Elli,

    das kann doch nicht alles sein! Ich habe mir hier die grandiosen Geheimnisse der Elli B. rund ums Lesen erhofft, immerhin schaffst du trotz deiner tausend Aufgaben noch Millionen Bücher. Hast du vielleicht einen Zeitumkehrer? Der Trick kann doch nicht nur sein, immer zu lesen, wenn es klappt 😀
    Dein Beitrag gefällt mir aber sehr gut. Und vor allem habe ich mich in das Bild von dir auf der Couch verliebt! <3

    Liebste Grüße,
    Tati

    1. Liebste Tati,
      ehrlich gesagt hatte ich das auch gehofft! Vielleicht lese ich einfach schneller als andere Leute? Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, wie ich das schaffe… Einen Zeitumkehrer habe ich leider nicht, auch wenn ich den grade echt gut gebrauchen könnte.
      Danke für die lieben Worte. Freut mich, dass dir Beitrag & Bilder gefallen! 🙂
      Fühl dich geknuddelt,
      Elli

  4. Guten Morgen liebe Elli,
    ich habe vor Jahren einmal das Lesetagebuch von exLibris benutzt, um Zitate und Fakten festzuhalten, für mich dann aber erkannt, dass sowas gar nicht mein Ding ist. Ich markiere schöne Stellen immer mit diesen bunten Klebelesezeichen und schreibe meine Gedanken auf Post-Its, die ich dann während des Lesens direkt ins Buch klebe und danach überall in der Wohnung verteile, um dann, wann immer ich an ihnen vorbeikomme, meine Buchbesprechung zusammenzudenken. xD

    Da ich ein Morgenmuffel bin und wirklich EWIG brauche, um die Augen überhaupt einigermaßen aufzubekommen, fällt Lesen zum Frühstück für mich flach. Aber ich finde, es klingt wahnsinnig toll. Und es hat irgendwie etwas romantisches. 🙂

    Fühl dich ganz lieb gedrückt,
    Maike

    1. Liebe Maike,
      das klingt auch nach einer guten Technik. Das würde bei uns nicht klappen, da die Katzen die Post its vermutlich von der Wand entführen würden. Behältst du die Zettelchen dann oder wandern die nach der Rezension in den Papierkorb?
      Ich bin morgens auch immer ziemlich müde, aber das Lesen macht mich, so als erste Konzentrationsaufgabe, recht schnell munter. Beispielsweise schreibe ich diesen Kommentar grade bei einem Becher Tee auf Balkonien, nachdem ich grade doch ein paar Seiten gelesen habe, weil heute ein nicht ganz so stressiger Tag wird.
      Fühl dich zurück gedrückt,
      Elli

  5. Huhu Liebes!
    Ein super schöner Beitrag! Die Sache mit Deinem Lesethron finde ich ja wirklich spannend. So einen ganz eigenen Platz nur für mich und meine Bücher – das wäre wirklich ein Traum.
    Sehr neidisch bin ich übrigens auf Dein Book Journal. Ich selbst hatte auch eines, hab darin allerdings nur die Eckdaten festgehalten um nen Überblick zu behalten, wieviel ich lese und vor allem wie viel ich kaufe.
    Ich suche noch nach ner Methode, um mir auch die Handlung irgendwie frisch zu halten. Aber das richtige für mich hab ich noch nicht gefunden.

    Alles Liebe, Nelly

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