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„Die gute Tochter“ von Karin Slaughter

  • Harper Collins
  • Erschienen 2017
  • 608 Seiten
  • Kauf Mich

Wenn ein neues Buch von Karin Slaughter das Licht der Welt erblickt dauert es meist nicht lange, bis ich das neuste Werk der Autorin lese. Da mein Freund mich mit dem Buch relativ schnell nach Erscheinung überrascht hat, musste ich es natürlich sofort anfangen.

Inhalt

Sam und Charlie sind Töchter eines sehr bekannten Anwalts in Pikeville, der sich auch für die schlimmsten Verbrecher einsetzt. Als kleine Mädchen müssen sie mit ansehen wie ihre Mutter erschossen wird. 30 Jahre später werden die Ereignisse wieder aufgewühlt als Charlie Zeugin einer grauenhaften Tat wird und immer tiefer in die verstrickten Ereignisse gezogen wird.

Gedanken

Karin Slaughter gehört zu meinen Lieblingen unter den Thrillerautoren und ich muss einfach jedes Buch von ihr lesen. Einen Thriller von ihr zu lesen fühlt sich für mich immer ein wenig wie nach Hause kommen an. So erging es mir auch mit Die gute Tochter. Schnell befindet man sich als Leser wieder im Großraum Atlanta; diesmal bei zwei kleinen Mädchen, deren Haus von zwei maskierten Männern überfallen wird. Von Anfang an begegnet man einer Mengen Charakteren, deren Eigenarten und Schattenseiten fantastisch dargestellt werden.

Auch wenn die Geschichte sehr interessant ist, ist sie nicht durchweg spannend und mit Action beladen. Ich hatte beim Lesen teilweise das Gefühl, dass es sich ein wenig in die Länge zieht, auch wenn die Geschichte gut durchdacht ist und einen doch irgendwie mitzieht.

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Das Buch verbindet zwei große Ereignisse zu einer großen verstrickten Story. Slaughter schafft es dadurch auch in ihrem neusten Werk, ein geniales Storytelling zu liefern. Durch diese zwei großen Geschichten geht aber leider manchmal der rote Faden verloren. Ich wusste beim Lesen manchmal nicht, was nun grade das akute Hauptproblem ist.

Zum Schluss sei noch kurz erwähnt, dass ich das Cover sehr unpassend finde. Es sagt überhaupt nichts über die Geschichte aus und hat auch nichts damit zu tun. Wieso sind die meisten Cover von Thrillern immer so nichtssagend? Das Buch gibt reichlich Anregungen für die Covergestaltung.

Fazit

Die gute Tochter ist zwar nicht mein Liebling unter Slaughters Einzelwerken, überzeugt aber mit realen Charakteren und guter Story. Definitiv ein Muss für jeden Fan!

Liebste Grüße,
Elli

Kennt ihr schon Bücher von Karin Slaughter?

Weitere Meinungen zu „Die gute Tochter“
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5 thoughts on “„Die gute Tochter“ von Karin Slaughter”

  1. Früher hab ich Karin Slaughter verdammt oft gelesen. Inwzischen sind mir ihre Geschichten meist zu vorhersehbar oder die Inhaltsangaben locken mich nicht. Dennoch geb ich ihr gelegentlich noch eine Chance 😀
    (das hier wird sich aber nicht dazu gesellen, lockt mich inhaltlich einfach nicht)

    1. Hi Christin,
      ja, mir geht es mittlerweile leider ähnlich. Ihre Einzelbände muss ich trotzdem immer lesen, da komme ich nicht drum rum.
      Grüße,
      Elli

    1. Hi Steffi,
      da bin ich gespannt auf deine Meinung! Habe bis jetzt noch nicht so viel über das Buch gehört, außer aus dem englischsprachigen Raum.
      Grüße,
      Elli

  2. Hey Elli!
    Ich muss gestehen, noch nichts von der Autorin gelesen zu haben…aber wenn du so begeistert bist, sollte ich das wohl mal nachholen 😉
    Dein Bild finde ich übrigens richtig toll! <3

    Liebste Grüße <3 Jill

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