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„Lockwood & Co. – Das Grauenvolle Grab“ von Jonathan Stroud

  • cbj
  • Lockwood & Co. 5
  • Erschienen 2017
  • 512 Seiten
  • Originaltitel „Lockwood & Co. #5 The Empty Grave“
  • Kauf mich

ACHTUNG, SPOILER! Bei diesem Buch handelt es sich um den letzten Teil der Lockwood & Co. Reihe. Wer das Finale also noch nicht gelesen hat sollte diese Rezension zu einem späteren Zeitpunkt lesen.

Lange habe ich auf das Finale dieser Reihe gewartet. Vielen Dank an das Bloggerportal, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben!

Inhalt

Lockwood & Co. versuchen dem Ursprung des Geisterproblems auf die Schliche zu kommen und finden sich im angeblichen Mausoleum der berühmten Marissa Fittes wieder. Eine Spur führt zur nächsten bis sie in einem letzten Kampf um Leben und Tod kämpfen – und dabei unerwartete Hilfe bekommen.

Gedanken

Was habe ich mich gefreut, endlich wieder mit Lockwood und seinen Kollegen durch gruselige Häuser mit gefährlichen Geistern zu wandern. Da ich den vorherigen Teil der Reihe vor einem Jahr gelesen habe war ich sehr froh, dass die Charaktere, die Umgebung und der aktuelle Plot zu Anfang nochmal aufgefrischt werden. Ich habe mich sehr schnell wieder zu Hause gefühlt.

Ich habe erwartet, dass es nach dieser anfänglichen Szene direkt zum eigentlichen Problem und somit der lang ersehnten Auflösung geht – allerdings wurde ich da enttäuscht. Während ich als Leser schon total in Epischer-Endkampf-Stimmung war, vertreibt sich die Agentur erst mal die Zeit mit dem üblichen Tee-und-Kuchen in der gemütlichen Küche der Portland Row und einem alltäglichen Auftrag, der zur Auflösung der Fragen nicht wirklich beiträgt. Klar, der Einsatz ist, wie alle anderen Einsätze auch, spannend zu lesen, doch beim Lesen saß ich ein wenig auf heißen Kohlen.

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Als die Hauptstory dann endlich weiter ging war ich ein wenig ernüchtert, denn so episch wie ich mir das gewünscht habe war es leider nicht. Die Truppe begibt sich zwar wieder, wie könnte es auch anders sein, in gefährliche Situationen aus denen es manchmal keinen Ausweg zu geben scheint, doch irgendwie kam die Stimmung bei mir nicht an und viele Situationen wirkten irgendwie sehr gekünstelt. Charaktere finden ohne großes Erwähnen den Tod, andere Charaktere scheinen eine ziemlich schnelle Wundheilung zu haben – die Geisterjäger machen einfach weiter, wie gehabt. Die aufgebrachten Kapitel am Anfang des Buches hätte man meiner Meinung nach zum Ende eher nutzen können, um mehr auf die Auflösung einzugehen.

Ich heiße Lucy Joan Carlyle. Ich kann sowohl mit den Lebenden als auch mit den Toten sprechen und manchmal merke ich den Unterschied schon selbst nicht mehr. (S. 14)

Versteht mich nicht falsch, ich hatte viel Spaß mich noch ein letztes Mal mit Lockwood & Co. in ein Abenteuer zu stürzen, doch der letzte Teil ist nicht mein Lieblingsbuch aus der Reihe. Ich habe nicht viel Neues erfahren was ich aus dem vorherigen Teil nicht schon wusste.

Fazit

Lockwood & Co. hat mit Das Grauenvolle Grab ein Ende gefunden, welches zwar spannend zu lesen, allerdings weniger aufreibend war als ich es mir gewünscht habe. Dennoch lohnt es sich auf jeden Fall, die Reihe zu lesen denn Jonathan Stroud ist ein fantastischer Autor und hat einen spannenden Plot mit wunderbaren Charakteren aufs Papier gebracht.

Liebste Grüße,
Elli

Kennt ihr die Bartimäus-Reihe von Jonathan Stroud schon?

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