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Kurzrezension

„Hex“ von Thomas Olde Heuvelt

Als Hex im Oktober erschienen ist wollte ich es am liebsten sofort lesen, denn seit Es von Stephen King halte ich immer mal wieder Ausschau nach guten Horrorbüchern. Im Rahmen unserer Creepy Christmas Aktion hat dieses Buch also perfekt in den Dezember gepasst. Vielen Dank an das Bloggerportal, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben!

Inhalt

Die Bewohner von Black Spring leben nach strengen Regeln denn schon seit über 300 Jahren vertuschen sie das größte Geheimnis der Stadt – die Hexe von Black Rock. Die Hexe verbreitet ab und zu ein wenig Angst, doch solange man nicht zu viel über sie spricht, die Stadt nicht für längere Zeit verlässt und keine Fremden einlädt lässt es sich in Black Spring gut leben. Bis ein paar Jugendliche ein Video von ihr hochladen und der Schrecken beginnt.

Gedanken

Durch die Vielzahl an Charakteren die zu Beginn vorgestellt werden fiel mir der Einstieg in das Buch ein wenig schwer; die wechselnden Erzählperspektiven schafften da noch mehr Verwirrung. Wenige der Charaktere waren für mich wirklich lebendig, z.B. Tyler, einer der Jugendlichen, oder Griselda, die örtliche Metzgerin. Die meisten Personen waren für mich nur Statisten die eine Stadt nun mal so braucht. Das fand ich wirklich sehr schade denn ich hätte die Charaktere gerne genutzt um noch mehr von der Atmosphäre von Black Spring zu erleben.

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Ich habe mich besonders auf die Atmosphäre gefreut denn das Setting verspricht ja eine ganze Menge Grusel. In Black Spring herrschen strenge Regeln wie begrenztes Internet, keine Besuche von Fremden usw. – es wird viel getan um die Hexe nicht zu verärgern und ihren Fluch nicht zu aktivieren. Die Hexe taucht immer mal wieder an bestimmten Orten auf, starrt und flüstert die Bewohner an. Die Standorte sollen die Bewohner mit der App HEX festhalten. Eine solche Hexengeschichte in ein so modernes Setting zu versetzen klingt wirklich einfallsreich und spannend und dementsprechend habe ich auf Schreckensmomente gehofft. Leider gab es von diesen Momenten nur wenige, denn der Horror kam bei mir leider nicht so richtig an.

Auch ließ die Spannung lange auf sich warten. Ich war halb mit dem Buch durch als endlich mal irgendetwas passierte was mich einigermaßen gefesselt weiterlesen ließ. Nicht, dass es vorher nicht interessant zu lesen war, doch der Horror hat weiter auf sich warten lassen.

Fazit

Ich hatte hohe Erwartungen an Hex, die das Buch nur ansatzweise erfüllen konnte. Ich wollte mich gruseln und das Buch in schlaflosen Nächten gefesselt lesen, leider hat es mich größtenteils unberührt zurück gelassen. Das Szenario ist wirklich originell, doch meiner Meinung nach hätte man in Sachen Spannung, Plot und Charaktere noch mehr aus der Geschichte rausholen können.

Liebste Grüße,
Elli

Kennt ihr andere moderne Hexengeschichten?

Weitere Meinungen zu „Hex“

4 Kommentare zu „Hex“ von Thomas Olde Heuvelt

  1. Uiuiui, ich werde es an Weihnachten lesen und bin mal gespannt, wie es mir dann gefällt.
    Meine Erwartungen sind, wie eigentlich immer, auf das Minimum gesetzt, ich lese halt einfach ohne vorher viel darüber nachzudenken 😀
    Ich werde berichten!

    Liebe Grüße und schöne Feiertage!
    Nicci

    1. Hi Nicci,
      ich hoffe, es gefällt dir besser als mir. Mir hat leider zu viel gefehlt. Bin schon auf deine Rezension gespannt.
      Guten Rutsch und so weiter!
      Elli

  2. Hey Elli!

    Leider kann ich dir bei deiner Meinung nur zustimmen. Ich hatte auch unglaublich hohe Erwartungen an dieses Buch, die leider nicht ansatzweise erfüllt würden, obwohl mir der skurrile Einstieg eigentlich ganz gut gefallen hatte.
    (auch wenn ich mich zuerst gewundert habe, wie die denn mit ihrer Oma umgehen :D)
    Aber Geschmäcker sind zum Glück unterschiedlich und auch dieses Werk wird sicherlich seine Liebhaber finden 😉

    Liebste Grüße <3 Jill

    1. Hi Jill,
      ich war am Anfang auch ein wenig verwirrt; „Wessen Oma ist das denn jetzt? Wieso sind sie so gemein?“. Aber wurde dann ja recht schnell aufgeklärt.
      Ich habe auch schon viele gute Stimmen drüber gehört, aber mich konnte es nicht sonderlich rühren.
      Liebe Grüße,
      Elli

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