drueber_nachgedacht_buchhaim_design Thought about

Don’t judge a book by its cover

Hello and welcome to a new edition of Thought about. In this column a couple of other bloggers and I discuss a variety  of bookish topics on a regular basis. The articles are linked at the bottom of this post. It’s been a while since the last Thought about, but we finally found another topic: today we discuss the design of books.

Inside hooey, outside phooey?

The cover of a book is relatively important to me because, in my opinion, the cover indicates the genre and the kind of story you can expect. If I see a book in the bookstore with a girl in a dress and a bit of scroll work (e.g. the German cover of A Court of Thorns and Roses or The Kiss of Deception) I can almost be certain, that this is a – usually romantic – fantasy story; not my taste, so I’m not further interested in this book.

It’s similar with the genre thriller. Most thrillers do have an obvious design – for example the combination of the colors white, black or red and have, in combination with the title, an “aggressive” appearance. These books are potentially interesting, if there wouldn’t be a problem: most of them look alike and read similarly.

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So what’s important about a cover? Everyone has a different taste, everyone is attracted to something different. In order for me to take the book in my hand at the bookstore, it should show creativity and it should be a contrast to other books. An example for this could be colored edges – although this appears a lot recently so it isn’t a unique feature anymore. Another example is the unique “style” of the design, e.g. the combination of a distinct drawing style, the mix of certain colors, shiny effects that highlight the title and so on. Speaking of the title…

<title>Please insert generic book title</title>

drueber_nachgedacht_buchhaim_titel1

The title is also a good identifier for the genre of a book. We all know the tables in the bookstores where we discover masses of words like “death”, “silence”, “pain”, “cut” etc. Well, which genre do I speak of? Thriller of course! The German titles may be partly caused by the translation (e.g. “One by one” becomes “Der Totschläger” [roughly translated back to “The killer”] or “A Faint Cold Fear” becomes “Dreh dich nicht um” [translated back to “Don’t turn around”] – what?!), but even in German it isn’t forbidden to think of some creative titles. A good example would be “Drecksspiel“. When I read titles like this I’m much more motivated to read a good thriller with a hopefully exciting story far from “mainstream” – but this is a discussion for another day. For me, it’s similar with words like “empire”, “flames” or “light”, “warrior”, “king” (high fantasy) or “sight”, “kiss” or “passion” (love story) in the title of a German book.

The special design

With some books, everything fits perfectly together – the title, the cover and the overall design. If the story is also exciting and convincing, the book definitely earned a place on my bookshelf. A good example for this is the Illuminae series. For the same reasons I was interested in The Dead House by Dawn Kurtagich but sadly it couldn’t grab be at all, even though the design was really great and the style was fitting for the story.

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As mentioned earlier, everyone has a different taste is attracted to something different in terms of books. The taste and design of books can add to the expectations I talked about in this post. Some readers aren’t influenced by the design and read the book, no matter the design.


What does the design of books mean to you?


12 Kommentare zu Don’t judge a book by its cover

  1. Hihi, wie schön zu sehen, was wieder jeder von uns aus dem Thema gemacht hast. Das hatte ich bei meinem Beitrag gar nicht auf dem Schirm, wie sehr man das Genre auch am Cover erkennen kann und wie ähnlich sich da manche Elemente sind :). haha bei den TitelÜbersetzungen kann ich manchmal ja auch nur mit dem Kopf schütteln. Und ich gebe zu, wenn mir ein Buch gefile, es aber scheuslich aussieht, versteck ich es bei Platzmangel dann hinter einem, dass mich optisch auch richtig überzeugen konnte :D.

    glg Franzi

    1. Hi Franzi,
      bei manchen Beiträgen haben wir ganz verschiedene Meinungen, bei anderen ähneln sich unsere Beiträge. Immer wieder schön zu lesen!
      Ich achte da leider sehr drauf, wenn ich ein Buch in die Hand nehme – vielleicht entgeht mir so auch das ein oder andere gute Buch; aber jeder hat so seine Macken.
      Das mit den Übersetzungen verstehe ich auch einfach wirklich nicht, welche Gründe gibt es dafür, den Titel so stark zu verändern? Weil es im Deutschen schon viele Bücher mit dem Titel gibt? Weil der Titel nicht zum Buch passt – da sich der Autor ja aber was dabei gedacht hat, ist das eigentlich kein Grund. I don’t get it.
      Liebe Grüße,
      Elli

  2. Liebe Elli,

    was für ein toller Beitrag! Gerade die Verbindung zwischen Covern und dem Genre finde ich unglaublich spannend, auch wenn sie mich gleichzeitig oft frustriert. Bei Liebesromanen und teils bei YA hat man dann eben die generischen Cover mit irgendwelchen Models vorne drauf, die mich schon grundsätzlich abschrecken, obwohl ich die Geschichte vielleicht spannend fände. (Ideales Beispiel: The Thousandth Floor bzw. Beautiful Liars im Deutschen – hätte ich das Buch nicht vorher auf Englisch gelesen, hätte mich die deutsche Ausgabe davon abgehalten.) Aber ich bin auch (leider) jemand, der Bücher nicht kauft, wenn ich das Cover *zu* hässlich finde, oder mir eine andere Ausgabe bestelle. 😀

    Bei deiner Beschreibung dieser 0815-Titel musste ich an diese Templates denken, wo man je nach Geburtsmonat und, was weiß ich, erstem Buchstabe des Vornamens irgendwelche Wörter erhält, die man in etwas à la “A ___ of ___ and ___” einfügt, um seinen persönlichen Titel zu erhalten. 😛 Deutsche Titelübersetzungen finde ich aber immer noch mal etwas grausiger, wenn sie den englischen Titel übernehmen, dann aber einen ominösen deutschen Untertitel dazu packen, der nichts mit dem Buch zu tun hat.

    Alles Liebe und noch einen schönen Sonntag
    Isabella

    1. Hi Isabella,
      vielen Dank! Freut mich, dass er dir gefällt.
      Jup, die deutsche Version “Beautiful Liars” fand ich auch auf vielen Ebenen komisch, dabei habe ich das Buch noch nicht mal gelesen.
      Ha, gute Idee! Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, dass viele Titel aus einem “Generic Book Title Generator” kommen.
      Liebe Grüße,
      Elli

  3. Ganz toller Beitrag, Elli! <3

    Als du die Titelübersetzungen angesprochen hast, musste ich sofort an "Ugly Love" von Colleen Hoover denken. Bei diesem Buch hat der dtv Verlag ja einen wirklich heftigen Shitstorm geerntet, den ich als sehr übers Ziel hinausgeschossen und respektlos empfunden habe. Allerdings war ich dadurch auch sehr neugierig, was es mit dem so stark geänderten Titel und den Füßen auf dem Cover (was ja auch für Aufregung gesorgt hat) auf sich hatte und muss sagen, dass beides tatsächlich sehr gut passt. Der Titel "Zurück ins Leben geliebt", ebenso wie die Füße hat eine tiefere Bedeutung und beide nehmen sie Bezug zu den Ereignissen der Geschichte. Verlag und Kreativteam haben gute Arbeit geleistet und sich Gedanken gemacht. Dass das Ergebnis letzten Endes nicht den Geschmack aller trifft, ist dann natürlich wieder eine ganz andere Sache. 🙂

    Dass sich Cover und Titel im Thriller Bereich gerne ähneln ist mir auch aufgefallen. Ich lese ja nicht viel in dem Genre, aber die, ich ich habe, sind doch größtenteils im gleichen Stil. Nur "Der Mann, der nichts vergessen konnte" und die "Robert Langdon" Reihe stehen da ein wenig raus. 🙂

    Ganz ganz liebe Grüße,
    Maike

    1. Hi Maike,
      vielen Dank!
      Natürlich, nicht jede Gestaltung spricht die Fans an, aber manchmal scheint bei den Designs wenig Kreativität durch. Manchmal machen die Verlage das auch ganz großartig und bleiben beim Original oder, falls nicht möglich, lassen sich etwas passendes im Deutschen einfallen.
      Die Bücher kenne ich beide nicht, danke für den Tipp!
      Liebe Grüße,
      Elli

      1. Was denn, du kennst Dan Browns Robert Langdon nicht? Ich bin schockiert! xD Ich lese ja wirklich nur selten Thriller, aber den guten Robert liebe ich. 😀

  4. Hi Elli 🙂
    ich finde Gestaltung bei Büchern ziemlich wichtig. Ein Cover ist immer das erste, was mich sowohl im Laden, als auch im Internet anzieht. Ein schönes Cover schaue ich mir gerne näher an, ein eher nicht so schönes ist irgendwie gleich immer ‘meh, lass ich liegen’. Aber sowohl beim Cover als auch beim Titel gibt es einfach diese typischen Wörter… ich hab mir letztens Mal die Mühe gemacht und Wörter in meinem Regal gezählt. Da ich hauptsächlich YA Fantasy lese, waren “Night” und diverse royale Titel und elementare Bezeichnungen ganz vorne. Aber sobald ich die sehe, denke ich meist eben auch “Juhu, das ist YA Fantasy, das schau ich mir genauer an’. Spannend eigentlich, wie wir uns von so was leiten lassen.. 😀
    Liebe Grüße
    Katja

    1. Hi Kat,
      haha, sehr schön! Jup, da stecken sicherlich gewisse Marketingstrategien hinter.
      Aber wenn du mich fragst, wäre es mal Zeit für eine neue Strategie und ein bisschen mehr Kreativität!
      Liebe Grüße,
      Elli

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